Wie arbeitet Dein Geld?

Bist DU bereit für die Wahrheit?

Nur jeder zehnte Anleger weiß, wofür sein Geld arbeitet!
In Deutschland sind rund drei Billionen Euro Privatvermögen in Form von Fonds, Lebensversicherungen und anderen aktiengebundenen Geldanlagen investiert. Diese astronomische Summe fließt teils in Unternehmen, die mit Ihren Aktivitäten massiv gegen ethische Normen verstoßen: Kinderarbeit, Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung oder Korruption. In der Regel wissen Anleger gar nicht, wo genau ihr Geld arbeitet und welch zerstörerische Kraft es entfaltet.

Energieversorgung

Viele Anleger investieren bewusst in Rohstoffe sowie große Öl- und Energiekonzerne. Hohe Renditeerwartungen und der Anspruch, eine günstige und sichere Energieversorgung zu fördern, machen sie bei Anlegern so beliebt. Tatsächlich beschleunigen diese Investments den Klimawandel, lassen Menschen in Entwicklungsländern verarmen und machen jeden vierten Menschen krank. Und wo sollen eigentlich die 6000 Tonnen Atommüll hin? Wer hierauf keine Antwort hat, kann in Erneuerbare Energien, also Sonnen-, Wind-, und Wasserkraftwerke, investieren.

Erneuerbare Energien schützen das Klima und erzielen eine saubere Rendite.

Erneuerbare Energien sichern die saubere Energieversorgung unserer Zukunft. Als Privatanleger kannst Du Dich direkt an Solar-, Windparks und Biogasanlagen beteiligen oder durch Genussrechte, Genossenschaftsanteile oder Aktien in grüne Energieunter- nehmen investieren und solide Renditen erzielen.

Raubbau & Abholzung

Frisches Wasser, fruchtbare Böden und saubere Luft werden Mangelware, wenn wir so weitermachen, wie gehabt. Jedes Jahr wird ein Stück Regenwald von der Größe Süddeutschlands abgeholzt. Dadurch wird der Lebensraum zahlreicher indigener Völker und vieler bedrohter Tierarten zerstört. Diesen Raubbau haben Holzindustrie, Landwirtschaft und Rinderzüchter zu verantworten. Produkte wie Möbel aus Tropenholz und Burgerbratlinge sind jedoch hauptsächlich für den Export in die reichen Länder der Welt bestimmt.

Amazonasexpedition zum Bankschalter – deine Entscheidung stoppt die Säge.

Dein Geld kann helfen, das zu verhindern. Ganz einfach bei der Wahl Deines Druckerpapiers oder dem Verzicht auf den schnellen Burger zwischendurch. Du kannst aber auch in nachhaltige Rohstofffonds investieren, Wälder aufforsten lassen oder direkt in verantwortungsvolle Unternehmen investieren. In der Papier- und Holzwirtschaft zeichnet das FSC-Siegel eine nachhaltige und umweltverträgliche Anbauweise aus. Unternehmen, die ihre Wälder nach diesem Standard bewirtschaften, handeln vorbildlich. Du kannst also dafür sorgen, dass mit Deinem Geld keine Regenwälder zerstört werden und Raubbau betrieben wird. Dazu musst Du nicht nach Südamerika fahren, eine kritische Frage am Bankschalter und Konsequenz im eigenen Handeln genügt.

Gentechnik & Agrarindustrie

84% der Verbraucher wollen keine Gentechnik in ihrem Essen. Auch nicht, wenn es über Tierfutter im Fleisch, in Eiern oder durch Milch auf den Tisch kommt. Bei der Gentechnik handelt es sich um eine unkontrollierbare Risikotechnologie, die Monokulturen fördert und Landwirte von Chemikalien und Pestiziden abhängig macht. In der Regel sind es die großen Saatguthersteller, die auf Gentechnik setzen. Ausschlusskriterien bei Geldanlagen helfen, ungewollte Investitionen in Gentechnik-Firmen zu vermeiden.

Biotechnologie klingt besser, ist es aber nicht.

Studien zeigen, dass Öko-Bauern weltweit gesündere und vielfältigere Lebensmittel herstellen, da sie im Einklang mit der Umwelt ihre Ernte langfristig besser sichern können. Für Mensch, Tier und Natur ist das der bessere Weg. Denn konsequente ökologische Landwirtschaft hält das Wasser sauber, die Böden fruchtbar und die Auswahl groß. Das unterstützen immer mehr Leute durch bewusstes Einkaufen – und durch bewusstes Investieren. Der Verzicht auf Gentechnik sichert auch künftig ein breites Warenangebot. Ein kritischer Blick in das Produktportfolio von Saatgut- und Lebensmittelherstellern lohnt sich. Nicht nur um sicher zu sein, dass Dein Einkaufswagen gentechnikfrei, ist sondern auch Deine Geldanlage.

Globalisierung & Kinderarbeit

Weil wir billig einkaufen wollen, ruinieren sich Millionen von Kindern bei der Arbeit die Gesundheit. Sie können nicht zur Schule gehen, weil sie T-Shirts, Kaffee, Orangensaft oder Kosmetik für den Weltmarkt herstellen. Keine Chance, aus der Armutsfalle zu entkommen. Nicht nur Kinder werden in der globalisierten Welt ausgenutzt. Vor allem in der Textil- und Elektronikindustrie arbeiten Menschen jeden Alters unter unwürdigen Bedingungen für Hungerlöhne. Daran ändern bisher auch die wohlklingenden Absichtserklärungen und Chartas der global tätigen Unternehmen für faire Arbeitsbedingungen wenig.

Dein Geld für eine faire Welt.

Ethisch orientierte Investoren nutzen einen Mechanismus, auf den Unternehmen sensibel reagieren: den Finanzmarkt. Die meisten nachhaltigen Finanzprodukte schließen Unternehmen, bei denen Kinderarbeit oder massive Arbeitsrechtsverstöße auftreten, umgehend vom Investment aus. Ein Druckmittel, das wirkt. Mittlerweile bemühen sich immer mehr namhafte Unternehmen um bessere Arbeitsbedingungen bei deren Zulieferfirmen und starten Programme zum Schutz der Kinder. Mit Deinem nachhaltigen Investment verstärkst Du den Druck auf die Wirtschaft, fair und verantwortungsvoll zu produzieren - auch in einer globalisierten Welt. Kleinstkredite helfen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern aus der Armutsspirale auszubrechen. Du kannst bei Deiner Bank in ein sogenanntes Mikrofinanzprodukt investieren. Damit unterstützt Du die wirtschaftliche Entwicklung in armen Ländern und kannst an deren Erfolg teilhaben.

Finanzmärkte & Spekulation

Rendite-Versprechen von über 15%. Verschachtelte Produkte, die selbst die Banken und Vermögensberater nicht mehr verstehen. Das kann nicht gut gehen. Die Gier nach Profit hat viele Banker und Kunden blind gemacht. Am Ende haben nur sehr wenige verdient. Die meisten zahlen drauf. Vor allem der Staat und damit wir alle. Das Ausmaß der Finanzkrise hat Staaten und ihren Bürgern klar gemacht, wie groß der Handlungsdruck für ein nachhaltigeres Finanzsystem ist.

Echte Werte statt Spekulation

Ein Gutes hat die Krise: Wir sind sensibler geworden für unsere Geldanlagen. Die Casino-Mentalität hat ihren Glanz verloren. Ethische Aspekte stehen bei Anlegern hoch im Kurs. Umwelt- und Ethikbanken sind die tatsächlicene Gewinner der Krise. Ihr Kundenstamm wächst täglich. Auch konventionelle Banken denken um: Noch nie konnten Anleger aus so vielen „nachhaltigen“ Produkten wählen. Jetzt ist eine gute Zeit für einen Neubeginn. Nachhaltige Geldanlagen investieren in Sachwerte, von denen Gesellschaft und Umwelt langfristig profitieren. Du als Anleger übrigens auch – von einer soliden Verzinsung auf Dein Kapital.