Wie arbeitet Dein Geld?

So könnte es arbeiten.

Pass auf, was Dein Geld macht – Investier’s in nachhaltige Geldanlagen!

Seit über zehn Jahren können Anleger bewusst „nachhaltig“ investieren. Du kannst mittlerweile aus einer großen Bandbreite an Produkten auswählen: Investmentfonds, Lebensversicherungen, Zertifikate, Direktinvestitionen und sogar die ganz einfachen Girokonten lassen sich grün gestalten.

Wissen ist Gestaltungsmacht.

Ziel nachhaltiger Geldanlagen ist es, bewusst Unternehmen und Projekte zu fördern, die ökologisch und sozial verantwortlich handeln und dabei trotzdem eine marktgerechte Rendite erwirtschaften. Unternehmen die ihr Geld mit kontroversen Geschäftsfeldern wie Rüstung oder Gentechnik verdienen, werden in diesen Produkten ausgeschlossen. Fällt ein Unternehmen durch Kinderarbeit, fahrlässige Umweltzerstörung oder andere „schmutzige“ Geschäfte auf, hat es in nachhaltigen Anlageprodukten nichts zu suchen.

Fakten über grüne Geldanlagen

1997 gab es in Deutschland nur 12 nachhaltige Fonds mit insgesamt lediglich 220 Millionen Euro Volumen. Immerhin ein Anfang.

2009 waren 204 Fonds aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Umwelttechnik, Ethik und Erneuerbare Energien in Deutschland zugelassen. Genug Auswahl für jeden Geschmack.

Das Gesamtvolumen dieser Fonds lag in Deutschland bei knapp 20 Milliarden Euro. Klingt gut, könnte aber deutlich mehr sein.

25% der Anleger haben bereits grüne Geldanlagen in ihrem Portfolio, knapp 50% interessieren sich stark dafür. Jetzt müssen daraus nur noch Taten werden.

Klarer Spitzenreiter beim Interesse für grüne Geldanlagen sind Erneuerbare Energien. Wind- und Solarenergie sowie Biokraftstoffe sind für knapp 50% der Anleger theoretisch interessant, während bereits 20% in Erneuerbare Energien investiert haben.

Fazit: Grüne Geldanlagen und Banken, die ethisch, ökologisch und sozial verantwortlich handeln und investieren, sind die Gewinner der Finanz- und der damit einhergehenden Vertrauenskrise.

Quelle: ECOreporter.de

Aus dem Vollen schöpfen

Nachhaltig anzulegen fühlt sich nicht nur gut an, es lohnt sich auch. Nach 15 Jahren Erfahrung und zahlreichen Studien ist belegt: Wer ökologische und soziale Kriterien bei der Geldanlage berücksichtigt, erzielt eine vergleichbare oder gar bessere Rendite als konventionelle Anleger. Für jeden Bedarf gibt es heute ein passendes „grünes“ Produkt:

Giro- & Tagesgeldkonto, Sparbuch
Die klassischen Vertreter für bargeldlosen Zahlungsverkehr, Giro- und Tagesgeldkonto, sind der ideale Einstieg auch für den kleinen Geldbeutel. Auch das Sparbuch gibt es in „grün“. Die Weiterverwendung der Spareinlagen durch die Bank ist dann an Nachhaltigkeitskriterien gekoppelt. Leider bieten diese „grünen“ Alternativen bislang nur alternative oder kirchliche Banken an.

Aktien & Aktienfonds
Mit dem Kauf von Aktien erwirbst Du formal einen Anteil an einer Gesellschaft. Damit erhältst Du auch ein Stimmrecht an der jährlichen Hauptversammlung, von dem Du Gebrauch machen solltest. Wenn Du Dich für einen vorgefertigten Aktienfonds entscheiden möchtest, wirf einen kritischen Blick auf die Anlagekriterien.

Direktbeteiligungen
Hier beteiligst Du Dich durch den Erwerb von Genussrechten oder Genossenschaftsanteilen direkt an einem Unternehmen oder Projekt (z.B. Green City Energy). Dadurch stellst Du grünen Unternehmen direkt Kapital zur Verfügung. Falls Du Dich als (stiller) Gesellschafter beteiligst, hast Du auch ein Mitspracherecht.

Lebens- & Rentenversicherung
Zur Vorsorge und Absicherung ist eine Lebens- oder Rentenversicherung ein gängiges Instrument. Einige Anbieter legen Deine regelmäßig eingezahlten Beiträge gezielt nach ethischen Kriterien an.